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Welche Steuern muss ein Unternehmer in Deutschland zahlen?

Wer sich in Deutschland selbstständig macht, muss dafür im Verhältnis zu anderen Ländern eine ziemlich hohe Steuerlast in Kauf nehmen. Zusätzlich ist für viele Neulinge nicht immer gleich ersichtlich, welche Arten von Steuern genau auf sie zukommen. Grundsätzlich lassen sich die Steuern für Unternehmen in Deutschland in drei verschiedene Kategorien einteilen.

Ertragssteuern

Ertragssteuern werden immer dann eingehoben, wenn ein Unternehmen über einen bestimmten Zeitraum Gewinne einfährt. Wer beispielsweise eine SEO Agentur in Bremen gründet und damit gleich im ersten Geschäftsjahr viele Kunden gewinnt, wird vom Staat vom Anfang an entsprechend besteuert.

Um welche Steuer es sich dabei genau handelt, ist vor allem von der rechtlichen Unternehmensform abhängig. Zu den wichtigsten Ertragssteuern zählen die Gewerbesteuer, die Einkommenssteuer für Personengesellschaften (z. B. Einzelunternehmen oder OHG) und die Körperschaftssteuer für Kapitalgesellschaften (z. B. GmbH oder AG).

Verbrauchssteuern

Als Verbrauchssteuern werden jene Steuern bezeichnet, die für die Nutzung oder den Verbrauch bestimmter Waren eingehoben werden. In der Fachsprache ist hier von einer sogenannten indirekten Steuer die Rede, weil sie für den Verbraucher auf den ersten Blick nicht offensichtlich ist, da sie vom Herstellungsbetrieb gleich in den Endpreis einkalkuliert wird.

Wichtige Verbrauchssteuern für Unternehmer sind vor allem die Energiesteuer, die Mineralölsteuer und die Stromsteuer.

Die Umsatzsteuer ist ein Sonderfall unter den Verbrauchssteuern. Unternehmer müssen sie bei ihren Produkten und Dienstleistungen auf ihren Verkaufspreis aufschlagen und in weiterer Folge ans Finanzamt abliefern. Wenn sie selbst Leistungen in Anspruch nehmen oder bestimmte Produkte kaufen, müssen sie allerdings keine Umsatzsteuer dafür bezahlen. Kleinunternehmer sind gänzlich von der Umsatzsteuer befreit.

In Büsingen und Helgoland werden keine Verbrauchssteuern eingehoben.

Substanzsteuern

Bei den Substanzsteuern wird das Vermögen eines Unternehmens besteuert, das es zu einem bestimmten Zeitpunkt besitzt. Typische Vermögensgegenstände sind zum Beispiel Häuser und Grundstücke.

Zu den wichtigsten Substanzsteuern für Unternehmer gehören unter anderem die Vermögenssteuer, die Grundsteuer sowie die Kraftfahrzeugsteuer. Die Kraftfahrzeugsteuer wird auf alle Fahrzeuge erhoben, die für den Straßenverkehr zugelassen sind. Sie ist nur im steuerlichen Sinn eine Substanzsteuer. Aus finanzwirtschaftlicher Sicht handelt es sich dabei aber eigentlich um eine Verbrauchssteuer.

Die Vermögenssteuer wird in Deutschland seit dem Jahr 1997 nicht mehr erhoben und ist seitdem oftmaliges Thema politischer Debatten.

 

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