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Kirchensteuer

Geschichtliche Entwicklung
Ursprünglich ist die Grundlage der heutigen Kirchensteuer wohl der Zehnt, der im Jahr 585 manifestiert wurde. Die ersten Ansätze zu einer Kirchensteuer im heutigen Sinn finden sich Anfang des 19. Jahrhunderts. 1919 wurde das Recht der Kirchen auf Erhebung einer Kirchensteuer staatlich garantiert.

Besteuerungsrecht
Es handelt sich um eine Steuer der Religionsgemeinschaften

Rechtsgrundlage
Die Kirchensteuer gründet sich auf dem Kirchensteuergesetz.

Wer ist Steuerschuldner und wann wird diese fällig?
Steuerschuldner ist jede natürliche Person die unbeschränkt einkommensteuerpflichtig ist.

Wie hoch ist die Kirchensteuer?
Die Kirchensteuer beträgt je nach Bundesland 8 oder 9% der festgesetzten Einkommensteuer unter Berücksichtigung von Freibeträgen für Kinder. In manchen Kirchensteuergesetzen ist auch eine Festsetzung auf Basis des Grundsteuermessbetrages vorgesehen.

Verwendung der Kirchensteuer
Entgegen der landläufigen Meinung wird die Kirchensteuer nur geringfügig für soziale Zwecke verwendet; der Großteil dient der Besoldung der Pfarrer sowie der Anschaffung von Kirchenzubehör.

Anmerkung
Die Kirchensteuer ist bei der Einkommensteuer als Sonderausgabe abzugsfähig.

Steuern erheben heißt, die Gans so zu rupfen, dass man möglichst viele Federn mit möglichst wenig Gezische bekommt.

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